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Yoga ist wirksam bei psychischen Störungen

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yoga_2„Körperorientiertes Yoga mit den zentralen Bestandteilen Asanas und Pranayama stellt einen vielversprechenden komplementären Ansatz in der Behandlung psychischer Störungen dar, den es in weiteren qualitativ hochwertigen Studien zu untersuchen gilt.“ Das ist die Schlussfolgerung von Rahel Klatte und Kollegen der Universität Jena, die im Ärzteblatt vom 25.3.2016 ihre Studie veröffentlichten. (Text & Bild: © Dunja Voos)

Ähnlich wirksam wie Psychotherapie

Die Wissenschaftler analysierten 25 Studien, an denen 1339 Patienten teilgenommen hatten. Alle Teilnehmer litten an einer psychischen Störung. Yoga konnte die Symptome deutlich senken, was sich im Vergleich zu unbehandelten Studienteilnehmern zeigte. Die Effekte der Yoga-Behandlung waren sogar ähnlich groß wie die Wirksamkeit einer psychotherapeutischen Standardbehandlung.

„Darüber hinaus zeigen andere Studien, dass die Wirksamkeit einer Kombination von Yoga und einer psychotherapeutischen Behandlung, zum Beispiel einer kognitiv-behavioralen Therapie, über die Einzeleffekte der Interventionen hinausgeht.“
Ärzteblatt, 25.3.2016, S.199, Studie von Vorkapic, Camila Ferreira and Rangé, Bernard (2014): Reducing the Symptomatology of Panic Disorder: The Effects of a Yoga Program Alone and in Combination with Cognitive-Behavioral Therapy. Frontiers in Psychiatry, 2014; 5: 177. Published online 2014 Dec 8. doi: 10.3389/fpsyt.2014.00177, www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4259001/

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Studie:

Klatte Rahel et al. (2016):
The Efficacy of Body-Oriented Yoga in Mental Disorders.
Dtsch Arztebl Int. 2016 Mar 25;113(12):195-202. doi: 10.3238/arztebl.2016.0195
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27118717


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