Mit „Negativsymptomen“ werden in der Psychiatrie die Symptome bezeichnet, die den Patienten passiv, freud- und leblos erscheinen lassen. Bei „Negativsymptomen“ handelt es sich sozusagen um mangelnde Lebendigkeit. Dazu gehören Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, fehlendes Ansprechen auf Motivation von außen, Schweigsamkeit, Bewegungsarmut, Starre, Energiemangel und/oder beeinträchtigte Aufmerksamkeit. (Text & Bild: © Dunja Voos)
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Literatur:
Küchenhoff, Joachim (2013):
Der Sinn im Nein und die Gabe des Gesprächs.
Velbrück-Wissenschaft, Weilerswist, 2013
Dieser Beitrag erschien erstmals am 6.4.2012
Aktualisiert am 29.12.2015