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„Wahrnehmungsstörung“– eine beliebte „Diagnose“ von Erzieherinnen

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sonnenblume„Das Kind hat eine Wahrnehmungsstörung“, sagt die Erzieherin. Als ich frage, was denn das sei, eine „Wahrnehmungsstörung“, erhalte ich nur eine zögerliche Antwort. So genau wisse man das gar nicht. Also es gäbe keine eindeutige Definition. Wenn ein Kind die Reize schlecht abhalten könne oder Dinge unrealistisch wahrnehme. Der arme „weiße Neger Wumbaba“, denke ich. Ob er bald ausgedient hat? (Text & Bild: © Dunja Voos)

Große Verunsicherung

Viele Erzieherinnen und Mütter sind verunsichert. Heute heißt es: Störungen so früh wie möglich zu entdecken, damit man so früh wie möglich einschreiten könne. Dabei verlernt man das Warten. Man verlernt, Entwicklungsverläufe zu beobachten, das „Normale“ im Kind zu kennen. Was auch immer das ist – eine „Wahrnehmungsstörung“ bei Kindern: Wichtig ist es, bei Bedarf einen entspannten, erfahrenen Kinderarzt bei der Hand zu haben. Sich nicht so leicht verunsichern zu lassen, das ist heute die Kunst.

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