Er hatte alles, was man sich nur wünschen kann: Er war angesehener Anwalt, glücklich verheiratet, hatte vier Kinder, gute Freunde, die Finanzen waren im Lot. Und plötzlich war er tot. Suizid aus tiefster Verzweiflung. Psychische Schmerzen sieht man eben oft nicht. Sicher, er hätte sich eine Psychoanalyse viermal pro Woche leisten können. Aber vielleicht kam ihm diese Methode gar nicht in den Sinn. Ganz anders bei dem jungen Mann von nebenan: Er gilt als „austherapiert“, doch hat er noch nie eine hochfrequente Psychoanalyse auf der Couch erhalten. Er wünscht sich so eine Behandlung sehr, aber er kann sie sich nicht leisten und die Krankenkasse sagt „Nein“. Eine Psychoanalyse-Stiftung oder -Patenschaft könnte hier helfen. Ich suche für diese Idee noch Interessenten und Mitstreiter: voos@medizin-im-text.de. Mehr Infos auch hier: Psychoanalyse-Pate/Patin werden
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Psychische Schmerzen kann man nicht sehen: Psychoanalyse-Pate werden
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